Herzlich Willkommen bei den Echinger Gartlern!

Sehr geehrte Gartenfreunde und Besucher dieser Seite,

 

beachten Sie auch die "analogen" Informationen und Aushänge in unserem Schaukasten am Rathaus.

Dort finden Sie Informatives rund um den Garten, Naturschutz und aus unserem Vereinsleben.


Einladung zum Bilder-Vortrag

am 31. Januar 2018 um 19:30 Uhr in der Sporthalle in Eching

über die im Juni 2017 durchgeführte Reise in die Provence

 

Die Reise in die Provence führte die Teilnehmer zu beeindruckenden Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Avignon und Arles. Bevor Kurt und Renate Morscheck Bilder dieser Reise zeigen, sehen wir Fotos von einem Überflug über bekannte Orte der Provence.

 

Wir sehen Bilder vom größten Bambuswald Europas, in dem sich außerdem ein schön angelegter Park mit laotischem Dorf befindet.

Unvergesslich bleiben die Eindrücke von den gelb-orange-rot gefärbten Wänden und Sandsteingebilden in den Ockergruben von Roussillon.

 

In einem Tal liegt die von Lavendelfeldern umgebene Zisterzienserabtei „Abbaye Sénanque“. Man erreicht sie bei der Fahrt vorbei am malerisch gelegenen „Gordes“.

Im Lavendelmuseum wurden die Teilnehmer in die Geheimnisse der Herstellung von Lavendelöl eingeweiht.

Einzigartig auf einem riesigen Plateau liegt die Festungsanlage von Les Baux mit dem gleichnamigen Ort. Von den Festungsmauern auf dem Plateau hat man eine herrliche Aussicht auf die gesamte Anlage und die Umgebung.

 

In Arles wurde das sehr gut erhaltene Kolosseum besichtigt, bevor der Bus die Reisegruppe zu einem Stierhof in die Camargue brachte. Während einer Fahrt mit dem Planwagen wurden von 4 Cowboys mehrere Stiere aus der Herde abgesondert, für viele von uns ein seltenes Erlebnis. Anschließend gab es ein köstliches

Stier-Gulasch, bevor alle – vom Wein beschwingt – die Rückfahrt zum Hotel antraten.

 

Die Programmpunkte des letzten Tages in der Provence waren die berühmte „Brücke von Avignon“ und ein Spaziergang zum Papstpalast. Auch ein Abstecher zum „Pont du Gard“, einem 3-stöckigen römischen Aquädukt, durfte nicht fehlen. Auf der Heimfahrt nach Eching war noch Zeit für Aufenthalte in Annecy und Murten am See.

 

Genießen Sie die Erinnerung an eine erlebnisreiche Reise! Wenn Sie nicht dabei waren, dann können Sie sich Anregungen holen für einen Urlaub in der Provence.

 

Für Getränke ist gesorgt.

Auf Ihr zahlreiches Kommen freut sich die Vorstandschaft.


Einladung zum Fachvortrag mit anschließender Diskussion

Zero Waste – einfach, motivierend und realistisch!

Täglich ein bisschen weniger – weniger Müll!

am Mittwoch, 21. Februar 2018, 19:30 Uhr in Sporthalle Eching

 

Mikroplastik! Riesige Müllstrudel treiben in unseren Meeren – der Müll stammt hauptsächlich vom Festland. Laut einer Untersuchung des bayerischen Umweltministeriums ist Mikroplastik auch in bayerischen Gewässern angekommen. Der höchste Wert wurde am Ufer des Starnberger Sees verzeichnet – 831 Partikel pro Quadratmeter. Um dem Mikroplastik auf den Grund zu gehen, wird vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) und der Uni Bayreuth der Starnberger See und Ammersee aktuell analysiert. Mikroplastik ist somit längst nicht nur ein Problem der Meere, es liegt direkt vor unserer Haustür. 

 

Der Abbau endlicher Ressourcen, stetig wachsendes Konsumverhalten, Wegwerfmentalität und erhöhte Transportemissionen gehen Hand in Hand. Aus den Augen aus dem Sinn - Die Reste des Alltags landen in der Tonne. Der Durchschnittsdeutsche verursacht im Jahr über 600 kg Müll und wirft dazu noch etwa 80 kg Lebensmittel weg.. Wir sind zwar Recyclingweltmeister, aber mit einem faden Beigeschmack.

 

Ein kleines Beispiel: mehr als 2,8 Milliarden“ Coffee to go“-Becher werden bundesweit jährlich verbraucht . In München wandern täglich über 190.000 Becher im Müll. Der Verbundstoff Pappe und Plastik ist schwer zu trennen und landet häufig in der Müllverbrennung. Dagegen engagieren sich Initiativen wie „Coffee to go again“, Unternehmen wie RECUP und sogar der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) mit der Kampagne „München hat´s satt – vermeide Pappbecher“. 

 

Die Geschichte von Eching reicht über 950 Jahre zurück, eine Angelschnur benötigt 600 Jahre, eine PET-Flasche 450 Jahre bis sie sich zersetzt haben. Wie bewältigen wir den Müll in der Zukunft? Ist Müllvermeidung teuer, zeitaufwendig, kompliziert oder gar asketisch? Sind plastikfreie Alternativen wirklich immer die besseren Varianten? Was ist realistisch neben Familie, Freunde und Job? Antworten, Ideen, praktische und erprobte Tipps, engagierte Initiativen und lustige Anekdoten über die große Welt des Müllvermeidens erhalten Sie „verpackt“ in einem motivierenden Vortrag.  

 

Zur Referentin: Dr. Manuela Gaßner, geboren und aufgewachsen in München, lebt mit ihrer Familie (drei Kinder) in Freising. Manuela Gaßner ist freiberufliche Dozentin im Bereich Agrarwissenschaften, Autorin und Bloggerin und beschäftigt sich seit über zwei Jahren intensiv mit der Vermeidung von Müll. In Ihren zahlreichen Vorträgen referiert Manuela Gaßner über das WARUM und vor allem über das alltagstaugliche WIE. 

Fr. Dr. Manuela Gaßner referiert über Müllvermeidung
Fr. Dr. Manuela Gaßner referiert über Müllvermeidung

Nachruf

Der Verein der Garten- und Blumenfreunde Eching am Ammersee e. V. trauert

um seinen langjährigen Vorstand


Herrn Herbert Feyrsinger

 

Herr Herbert Feyrsinger war seit 1991 Mitglied der Vorstandschaft und leitete als 1. Vorsitzende von 1994-2017 den Verein. Mit viel Herzblut und außerordentlichem Engagement hat er den Verein geprägt. Höhepunkt neben über 400 Vereinsveranstaltungen, Exkursionen und Vereinsfahrten war die Beschaffung und Segnung der Vereinsfahne im Jahr 2000.

 

Im April 2017 wurde Herbert Feyrsinger im Rahmen eines Ehrenabends die Ehrennadel in Gold des Landesverbandes verliehen.

 

Wir danken Herbert Feyrsinger für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Vereins und wollen ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Die Vorstandschaft  


Vereinsherbst bei den Garten- und Blumenfreunden Eching am Ammersee

 

Traditionell unternehmen Echings Garten- und Blumenfreunde am 3. Oktober zusammen mit ihrem Patenverein, den Gartenfreunden Kaufering einen Ausflug. Dieses Jahr führte die Tour mit über 150 Teilnehmern an den Schliersee nach Fischbachau. In der frisch renovierten Pfarrkirche St. Martin gab der diensthabende Mesner eine Führung zur Baugeschichte und Ausstattung. An die Szenerie des Münsters knüpfte auch der „Vereinsgeistliche“, P. Theophil Gaus an, der auch dieses Jahr wieder mit den Hobbygärtnern eine Dankmesse

feierte und lebensnah Theologie mit Gartenbau verknüpfte.

 

Unwirtlich zeigte sich das Wetter mit heftigen Windböen und Regenschauern auf der Anreise. Doch der gespendete Wettersegen zeigte schnell Wirkung, der Himmel riss auf und sogar die Sonne spitzte hervor! Die Ausflügler im Alter von sieben Wochen bis 70+ nutzten den Nachmittag, um zum nahegelegenen Wallfahrtsort Birkenstein zu wandern. Anschließend kehrte man gemütlich zum Kaffee ein.

 

Das Gartenjahr klang ein paar Tage später gesellig beim Apfelfest aus. Zwar schmälerte der Frühjahrsfrost die Apfelernte. Die Ausbeute reichte dennoch für schmackhafte Apfelkiachlin, leckere Apfeltorten und frischgepressten Apfelsaft. Die kleinen Gäste regten die beiden Kinder- und Jugendgruppenleiterinnen Pia Braumiller und Sabine Neuhof-Werling mit verschiedenen Bastelangeboten an, die großen Gäste konnten sich an reichbebilderten Schautafeln zu Apfelsorten, Anbau, Schnitt und Verarbeitung informieren. Eingestreut gab es Wissenswertes zur „Superfrucht“ Apfel, von der Apfelapotheke bis zur Schönheitsmaske aus Apfelscheiben.